Filmlexikon Suchmaschine Gästebuch / e-mail Linkverzeichnis Updates / News Mitteilungen / News

Kein Robin Hood: Samuel L. Jackson 187-EINE TÖDLICHE ZAHL 

(187) 

mit...: Samuel L. Jackson, John Heard, Kelly Rowan u.a. 
Regie: Kevin Reynolds, USA 1997, 114 Min.
Bundesstart: 16.10.1997
 

 

THRILLER/DRAMA

Trevor Garfield ist ein Lehrer mit viel Idealismus. Den hat er an einer staatlichen New Yorker Highschool auch bitter nötig: Er wird von einem Schüler niedergestochen. Physisch, aber nicht psychisch wieder genesen, übernimmt er in L.A. eine Stelle als Ersatzlehrer. Auch hier regiert Krieg den Schulhof. Aber dieses mal begegnet Garfield den brutalen Auswüchsen im Geheimen -er greift zu den äußersten Mitteln...

'187' ist in den USA der Polizeicode für Mord. Daß die "Saat der Gewalt" immer noch aufgeht, beschreibt 'Waterworld'-Regisseur Kevin Reynolds in seinem Klassenzimmer-Thriller, in dem kräftige Blau-und Gelbfilter sowie Samuel L. Jackson ('Stirb Langsam - Jetzt erst recht') für eine apokalyptische Atmosphäre sorgen.


EINE GEFÄHRLICHEGANG
       - EINE TÖDLICHE ZAHL
 

Regisseur Kevin Reynolds kennt sich in gefährlichen Gegenden aus. Schließlich schickte er Kevin Costner einmal nach "Waterworld" und davor als "Robin Hood" durch die Wälder. Doch wo in seinem neuen Film "187 ­ Eine tödliche Zahl" Samuel L. Jackson landet, könnte auch ein Robin Hood nichts mehr retten: eine amerikanische High School
 

Unter dem Paragraphen "187" behandelt die US-Justiz "Mord", und die amerikanische Polizei benutzt den Code in ihrem Sprachgebrauch ebenfalls. Für die Gangs in den Großstädten ist die Zahl dagegen eine eindeutige Drohung. Wer um sein Leben fürchten soll, sieht vorher noch diese Zahl. An einer High School in Brooklyn, einem der härtesten Stadtviertel New Yorks, unterrichtet Trevor Garfield (Samuel L. Jackson) Tag für Tag. Trotz des täglichen Kampfes um die Aufmerksamkeit der Kids, liebt Trevor seinen Job. Damit ist Schluß, als ihm der versetzungsgefährdete Schüler Dennis Broadway (Method Man), die "187" gleich mehrfach ins Schulbuch kritzelt. Eine eindeutige Drohung, denn er würde im Falle des Sitzenbleibens wieder direkt ins Gefängnis geschickt werden.Die 187-Gang!
 

Garfield fürchtet um sein Leben. "187" ­ eine Einladung zur eigenen Hinrichtung. Dennis zögert nicht lange. Auf dem Schulflur streckt er Garfield mit mehreren Messerstichen nieder. Garfield überlebt ­ schwer verletzt. 15 Monate vergehen, bis Garfield wieder einen Klassenraum betreten kann, um zu unterrichten. Von New York, dem Ort des Verbrechens, zieht er nach L.A. um. Doch die Aussichten,hier Ruhe und Frieden zu finden,sind denkbar schlecht, denn seinen ersten Job als Aushilfslehrer bekommt er in einer völlig chaotischen Klasse. Die tätowierten und bewaffneten Kids sind vor allem Gangmitglieder und vom ersten Moment an darauf aus, Garfield das Leben schwer zu machen.Zielscheibe Garfield (S.L. Jackson)
 

Besonders der Chicano Benny Charon (Lobo Sebastian) setzt Garfield hart zu. Ein offenes Ohr findet Garfield nur bei seiner Kollegin Ellen Henry (Kelly Rowan), die auch große Probleme mit Benny und den anderen hat. Doch eines Tages ist Benny plötzlich verschwunden. An seine Stelle tritt nun Cesar (Clifton Gonzales Gonzales) und übernimmt die Rolle des Klassenfeindes. Er macht Garfield für das Verschwinden seines besten Freundes verantwortlich. Langsam erweist sich der Umzug nach L.A. für Garfield als großer Fehler. Als auch Cesar eines Morgens schwer verletzt auf der Bildfläche erscheint, gerät Garfield in Verdacht. Wollte er sich rächen?Wer ist naechstes  Opfer der Gang?
 
 

Samuel L. Jackson
Wenn man an Samuel L. Jackson denkt, denkt man an den Killer Jules, und wenn man an Jules denkt, denkt man an "Pulp Fiction", den Kultstreifen des Jahres 1994, für den Jackson für den Oscar und Golden Globe vorgeschlagen wurde. Doch Jules, der über Fußmassage und Hamburger philosophiert, ist nicht der einzige Höhepunkt in Jacksons Karriere. Nach seiner Leistung in "Fresh" (1995) schrieb das New Yorker Magazine: "Schauspieler wie Jackson könnten das schwarze Kino dorthin bringen, wo es hingehört, an die Spitze des amerikanischen Films". Weitere Höhepunkte seiner Karriere sind "Jurassic Park" (1993),
"Stirb langsam - Jetzt erst recht" (1995) und  "Tödliche Weihnachten" (1996).
   

Gehe zu Index :

Lexikon

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

Q

R

S

St

Sch

T

U

V

W

X,Y,Z