Apollo 13 

5..4..3..2..1..0. Mit donnerndem Getöse startet mit der Saturn-V die größte Rakete, die jemals vom Erdboden abgehoben hat, in den blauen Himmel über Cape Canaveral in Florida. Allerdings war 1970 ein Weltraumstart schon kein Abenteuer mehr. Amerika war bereits zur Tagesordnung übergegangen, nachdem die Russen beim Wettlauf um den Mond ein Jahr zuvor geschlagen waren. Auch "Apollo 13" sollte auf dem Mond landen. An Bord die Astronauten Fred Haise (Bill Paxton), Ken Mattingly (Gary Sinise) und Jim Lovell (Tom Hanks), dessen sehnlichster Wunsch damit in Erfüllung gehen sollte. Doch die Mission steht von Anfang an unter einem schlechten Stern: Der Experte für die Kommando-Kapsel Ken Mattingly wird wegen des Verdachts auf Masern durch seinen jüngeren Kollegen Jack Swigert (Kevin Bacon) ersetzt. Am 11. April 1970 startet die Mission planmäßig. Zunächst sieht noch alles gut aus. Doch am vierten Tag verursacht eine Routine-Wartung eine Explosion in den für die Astronauten lebenswichtigen Sauerstofftanks.
Lovell verständigt
die Kommandozentrale in Houston, Texas mit dem berühmt gewordenen
Satz: "Houston, wir haben ein Problem!". Dieser Funkspruch versetzt die
Wissenschaftler und Techniker um Flugaufsichtsleiter Gene Kranz (Ed Harris)
in höchste Alarmbereitschaft. Zwar kann das Sauerstoffleck bald gestopft
werden, doch muß die Landung auf dem Mond abgesagt werden - ein schwerer
Schlag für die drei Astronauten. Und es kommt noch schlimmer: keiner
weiß, ob Treibstoff und Sauerstoff reichen werden, um die drei Männer
überhaupt wieder auf die Erde zurückzuholen... - Genau 25 Jahre
hat Hollywood gebraucht, um aus der Katastrophe um die mißglückte
Apollo 13"-Mission einen spannenden Abenteuerfilm zu machen. Zwar hat es
schon Mitte der 70er Jahre einen Dokumentarfilm ( Titel: "Houston, bitte
kommen!") gegeben, doch stellt dieser nur sehr nüchtern und sachlich
die Daten und Fakten des Unfalls in filmischer Form zusammen. Action-Regisseur
Ron Howard ist mit seinem Streifen mit Star-Besetzung ein Abenteuerfilm
gelungen, der die Qualität hat, zukünftigen Generationen die
Faszination um das Mondlandeprogramm "Apollo" zu vermitteln.
"Apollo 13", USA 1995, 90 Min., Regie: Ron Howard, Drehbuch: William
Broyles jr. & Al Reinert nach dem Roman "Lost moon" von Jim Lovell
& Jeffrey Kluger, Kamera: Dean Cundey, Musik: James Horner
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