| Bean-Der
ultimative Katastrophenfilm Ob
der Charme des genialen Komikers Rowan Atkinson alias Mr.Bean
auch auf der Leinwand funktioniert?Wir drücken die
Daumen.
Die Zweifel können zerstreut werden:90 Minuten Bean bedeuten tatsächlich 90 Minuten hemmungslose Zwerchfellkontraktion.Dabei mußten die Macher schon Kompromisse eingehen: Im Originaldrehbuch (Co-Autor war immerhin "Vier Hochzeiten und ein Todesfall"-Erfinder Richard Curtis) hatte das Ganze noch eine ausgefeilte Story mit beträchtlichem Wortwitz und sorgfältig entwickelten Figuren.Nur: Die fertige Verfilmung dauerte über zwei Stunden.Für englische Patienten sind solche Überlängen kein Problem,für englische Possenreißer aber sehr wohl.Und so wurde der Filmspaß auf genreübliche Laufzeit gekappt und mutierte zu einer Sketch-Revue mit rudimentärem Handlungsgerüst,in dem Bean als vermeintlicher Kunstexperte nach L.A. reist,zuerst die Nerven seiner Gastgeberfamilie,dann ein 50 Millionen Dollar teures Ölgemälde ruiniert und schließlich durch puren Zufall zwei Menschen das Leben rettet. Doch wer braucht schon eine echte Story,wenn er dafür Mr. Bean bekommt - den Mann,der die menschliche Motorik neu definiert hat.So mancher Gag,den er in "Bean - Der ultimative Katastrophenfilm" abzieht,hat seinen Platz in der Comedy-Geschichte sicher: Wenn er in der Toilette mit nasser Hose am Warmluft- Händetrockner herumhampelt,wenn er als vermeintlicher Chirurg Schokodrops in aufgeschnittene Patienten plumpsen läßt oder wenn er im Flugzeug seinen ekligen Schabernack mit vollgereiherten Kotztüten treibt,ist das Bean,wie seine Fans ihn lieben: schlicht und einfach saukomisch! Gernot Gricksch
Wer den TV-Bean mag, der wird den Kino-Bean lieben (TheDark) Trotz einiger Längen finden sich immer noch genügend "Bean-typische" Szenen,die auch über 90 Minuten köstlich unterhalten (TheDark) |
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