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Plakatmotiv Der 13te Krieger
(The 13th warrior)

mit: Antonio Banderas, Diane Venora, Omar Sharif u.a.

Regie: John McTiernan, USA 1998, 98 Min.

ABENTEUER

Die Krieger Der arabische Prinz IbnFadlan hatte eine Affäre mit der Frau des Königs und wird deshalb aus dem Land verbannt.

Auf seiner Reise nach Norden --als Mann des Friedens-- trifft er auf einen kriegerischen Wikinger-Clan.

Sein Schicksal scheint besiegelt.

Doch der Prinz ist auserwählt, gemeinsam mit den zwölf Stärksten der Sippe, die weder Himmel noch Hölle fürchten, den Kampf seines Lebens zu führen --er wird der 13te Krieger.

Antonio Banderas Mit seiner Hilfe sollen mysteriöse, dämonische Kreaturen vernichtet werden, die alles töten, was sich ihnen in den Weg stellt...
 

John McTiernans Film basiert auf Michael Crichtons Bestseller "Eaters of the Dead".

(TheDark)

Die Story taugt allemal für ein Epos,das in die Filmgeschichte eingehen könnte.

Die Umsetzung allerdings hat mich mehr als einmal enttäuscht.Dank weitgehend fehlender Charakterzeichnungen vieler Protagonisten sowie einer bestenfalls B-Film-tauglichen Dramaturgie versetzt diese Produktion den/die erwartungsvollen/e Zuschauer/in kaum in die Lage,für gut 1 1/2 Stunden von der Realität in eine Welt der Monster & Barbaren einzutauchen.

Das heißt nicht etwa,daß "Der 13te Krieger" keinen Unterhaltungswert besitzt-Maske und Kulisse haben durchaus eine professionelle Arbeit abgeliefert,können aber die o.g.Mängel i.V.m.einem scheinbar ständig unter Zeitdruck stehenden Drehbuch nicht kaschieren.Die Vorgeschichte erschöpft sich in einigen wenigen,zusammenhanglosen Schnitten und der große Showdown kommt als irgendeine Szene daher,die aus einer beliebigen Stelle des Films kopiert sein könnte.Dazwischen wurden im Eilverfahren zahlreiche (und meistens sogar sehenswerte) Schlachtsequenzen heruntergedreht,wobei gleich im ersten Drittel alle Wikinger das Zeitliche segnen,die auch (zumindest in der Phantasie) so aussehen,so daß schließlich nur TV-SerienStar-Charaktere übrigbleiben,die in anderen Produktionen oder auch zusammen mit den anfangs "verstorbenen" KRIEGERN sicher besser besetzt gewesen wären.

Antonio Banderas liefert eine glaubwürdige Vorstellung ab,kann aber im Alleingang diesen Film nicht über das Niveau einer kurzweiligen Abendunterhaltung hinwegheben.

Wer Lust auf Abenteuer & Fantasy mit starken Männern in einer perfekt inszenierten Film-Welt hat,sollte auf Schwarzeneggers "Conan"-Filme oder einige alte Klassiker zurückgreifen.

(TheDark) 

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