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Plakatmotiv Enemy Mine
-Geliebter Feind
(Enemy Mine)

mit: Dennis Quaid, Lou Gossett Jr., Brion James,
Richard Marcus, Carolyn McCormick,
Bumper Robinson u.a. 

Regie: Wolfgang Petersen, USA / BRD 1985 

105 Min.   FSK ab 16 

Bundesstart: 05. Dezember 1985

SCIENCE FICTION 

Ferne Zukunft. Im All tobt eine gnadenlose Schlacht zwischen Menschen und Dracs, echsenartigen, fremden Wesen. Im erbitterten Gefecht müssen der Kampfpilot Davidge und ein Drac notlanden -auf dem trostlosen Planeten Fyrine IV. 

Davidge und JeribaBeide wollen sich gegenseitig umbringen, machen sich gegenseitig für den Krieg im All verantwortlich. Aber die trostlose Umgebung und viele Gefahren zwingen die beiden Todfeinde, gemeinsam zu handeln, möglicherweise Rettung zu finden. 

Über die Gräben des Mißtrauens hinweg werden sie Freunde. Jeriba, der Drac, wird schwanger. Kurz, nachdem er seinen Nachkommen mit Davidges Hilfe geboren hat, stirbt Jeriba. 

Davidge zieht den kleinen Drac im Geiste von dessen Vorfahren auf und hofft weiter auf Rettung. Statt dessen landen gemeingefährliche Scavengers auf Fyrine IV --ihres Zeichens Sklavenhalter,Kopfgeldjäger und...Menschen... 
 
 
 
 
 
 

"Enemy Mine" war Wolfgang Petersens letzte Kinoproduktion in Deutschland.Der in München abgedrehte Streifen kostete immerhin 25 Mio.Dollar und beschäftigte unter anderem Oscar-Preisträger Rolf Zehetbauer (Ausstattung) sowie Effects-Spezialisten aus George Lucas` Traumschmiede "Industrial Light and Magic".
Obwohl der Erfolg des Films mäßig blieb -den Kinogängern war's zu viel Gefühlsschmalz und zu wenig Science Fiction- startete Petersen nach Hollywood durch, wo er nach längerer Durststrecke schließlich "Tod im Spiegel" (Shattered, USA 1991 mit Greta Scacchi und Tom Berenger) inszenierte, der an den Kinokassen aber ebenfalls enttäuschte. 

Erst seine Zusammenarbeit mit Clint Eastwood an "In the Line of Fire" markierte Petersens Durchbruch zum 100-Million-Dollar-Director, dem fortan große Produktionen anvertraut wurden. 

Immerhin: "Enemy Mine" war für seinen Hauptdarsteller Dennis Quaid der Durchbruch.

(TheDark) Perfekte Science Fiction,der man die relativ geringen Produktionskosten nicht ansieht.Für dieses Genre ungewöhnlich starke kritisch-sentimentale Anspielungen auf die Gegenwart,was streckenweise zu gewissen Längen führt (TheDark)

 

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