Harold und Maude
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Harold and Maude
USA 1971,90 Min. Regie: Hal Ashby Drehbuchautor: Colin Higgins nach seinem gleichnamigen Roman Kamera: John A. Alonzo Darsteller/innen: Ruth Gordon, Bud Cort, Vivian Pickles, Charley Tyner u.a |
Harold
(Bud Cort) ist durch die Erziehung seiner reichen und
gedankenlosen Mutter (Vivian Pickles) ziemlich verkorkst.
Er verwendet seine Energie auf das arrangieren fingierter
Selbstmordversuche und verbringt seine freie Zeit am
liebsten mit den Besuchen von Begräbnissen. Hier lernt
er Maude (Ruth Gordon) kennen, eine fast achtzigjährige
dame die in einem phantastisch ausgestatteten
Eisenbahn-Waggon lebt. Sie enteignet gelegentlich Autos und
ermuntert Harold zu einer unbekümmerten Individualität.
Sie veralbern gemeinsam die Gesellschaft und die Polizei.
Und sie vereiteln den Versuch Harold, durch die
Vermittlung seines Onkels Victors (Charley Tyner), in die
Armee zu stecken. Zwischen Harold und Maude wird die
Beziehung schließlich so eng, daß Harold sie um ihre
hand bittet. Doch Maude hat andere Pläne und macht sie
an ihrem 80. Geburtstag war: Sie wählt den Freitod.
Verzweifelt rast Harold mit seinem Auto über die
Klippen. Am Ende steht er jedoch unversehrt in einer
traumhaft schönen Landschaft. |
Eine Komödie voller Widerhaken hat Hal Ashby hier gedreht, ein skurriles Spiel, das für Individualität ebenso wirbt wie für Pragmatismus und das die Ohnmacht der Institutionen bei der Lösung zwischenmenschlicher Konflikte zeigt.
Der American way of life erscheint als Schreckensvision, die traditionellen Ordnungskräfte wie Militär und Polizei sind zur Karikatur degeneriert, und der Glaube eines Psychoanalytikers an seine Wissenschaft ist nur noch Anlaß zur Belustigung. Hal Ashbys effektvoller Rundumschlag wurde ein großer und anhaltender Erfolg.
Awards
Golden Globe-Nominiert
Best Motion Picture
Actor - Musical/Comedy
Bud Cort
Best Motion Picture
Actress - Musical/Comedy
Ruth Gordon
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