2001-Odyssee im Weltraum
2001: A space odyssey England/USA 1965-68 / 139 Min. Regie: Stanley Kubrick Drehbuchautor: Stanley Kubrick, Arthur C. Clarke nach der Kurzgeschichte The sentinel von Arthur C. Clarke Kamera: Geoffrey Unsworth Darsteller: Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester |
Mit der Morgendämmerung
der Menschheit beginnt der Film. Ein Affenrudel
hockt um ein Wasserloch, als ein merkwürdig schillernder
Monolith ins Bild kommt, bei dessen Anblick entdeckt
einer der Affen die Möglichkeit, einen Knochen als Keule
zu benutzen. Er wirft sein Werkzeug triumphierend in die
Luft. Eine Überblendung auf ein Raumschiff. Wir
schreiben das Jahr 2001. Man hat auf dem Mond einen
Monolithen gefunden, man entdeckt aber auch, daß er
Strahlen aussendet. Offenbar ist er eine Beobachtungsstation. Mit einem Raumschiff
will man die Empfänger im raum des Jupiters ausmachen.
Die Astronauten Bowman (Keir Dullea) und Poole (Gary
Lockwood), drei in den Tiefschlaf versetzte
Wissenschaftler und der Computer H.A.L. 9000 befinden
sich an Bord des Schiffes. Als der Computer nach einem
von ihm gemachten Fehler abgeschaltet werden soll,
reagiert dieser menschlich. Er unterbricht die
Stromzufuhr für die schlafenden Wissenschaftler,
schneidet Poole auf der Erkundung im Weltraum die
Luftzufuhr ab und sperrt Bowman, der Poole zur Hilfe
kommen will, aus. Doch Bowman gelingt es zurück an Bord
des Schiffes zu gelangen und den Computer auszuschalten.
Führerlos rast das Raumschiff in den Weltraum.
Überraschend endet die fahrt in einem raum mit
Louis-XVI-Möbeln und Bowman sieht sich als strebender
alter mann in einem Bett, an dessen Ende ein Monolith
liegt. Als er ihn berührt, wird er neu geboren und kehrt
als Embryo in den Weltraum zurück.
Der Film
entstand nach einer Kurzgeschichte, die nur ein rundes
Dutzend Seiten umfaßt. Stanley Kubrick machte daraus
einen 140-Minuten Film im 70-mm-Format. Aber nicht der
riesige Aufwand und die brillante Tricktechnik allein
machen diesen Film sehenswert. Bemerkenswert ist vor
allen der Blickwinkel der Regie, die sich nicht in
technischen Spielereien verliert. |
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