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Star Trek X
Nemesis
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(mit freundlicher Genehmigung von The Internet Movie Database)

Auch Tom Hardy als Shinzon weiß nicht vollständig zu überzeugen, was aber möglicherweise auch an der extrem langen Nase liegt, die ihm Make-up-Spezialist Michael Westmore ins Gesicht geklebt hat, um eine größere Ähnlichkeit mit Picard-Darsteller Patrick Stewart zu erreichen. Fairerweise gilt es zu berücksichtigen, dass wohl kaum ein Schauspieler -- außer eben jenem Patrick Stewart -- einen Klon von Captain Picard hätte glaubwürdig darstellen können. Warum also nicht der britische Shakespeare-Darsteller, sondern sein Ensemble-Kollege Brent Spiner, der den Androiden Data verkörpert, eine Doppelrolle spielen durfte, bleibt ein Rätsel, zumal die tragisch endende Storyline um Datas "Bruder", den Androiden B-4, eher zu den Drehbuch-Schwächen zu zählen ist.

Mit Star Trek - Nemesis ist den Produzenten eines der lukrativsten SF-Franchises der Welt eine qualitative Steigerung zum letzten Kino-Abenteuer Star Trek - Der Aufstand gelungen, die aber durchaus hätte stärker ausfallen dürfen. Für Fans ist der Film ohnehin ein Muss, stellt er wohl das letzte Abenteuer der originalen Crew um Captain Jean-Luc Picard dar. Allen anderen Interessierten bringt diese DVD zumindest eine actionreiche Abendunterhaltung ins heimische Wohnzimmer, die mit hohem Tempo und guten Spezialeffekten aufwarten kann.

Mike Hillenbrand

© 1998 - 2004 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Nachdem im romulanischen Imperium durch einen Umsturz ein neuer Prätor an die Macht gekommen ist, wird die Enterprise NCC 1701-E von Admiral Janeway zu einer Kontaktaufnahme nach Romulus geschickt. Dort angekommen, finden Captain Picard und seine Crew schnell heraus, um wen es sich bei dem neuen Prätor namens Shinzon handelt: Der junge Mann ist ein Klon des Captains und das Produkt eines längst aufgegebenen romulanischen Komplotts gegen die Föderation der Vereinten Planeten. Doch Shinzon hat zwei Probleme: Um das romulanische Militär auf seiner Seite zu halten, muss er die Föderation angreifen. Um dies zu tun, muss er jedoch erst einmal überleben -- und genau dafür benötigt er aufgrund eines genetischen Defekts Picards sämtliches Blut!

Das zehnte Leinwand-Abenteuer der Crew einer U.S.S. Enterprise wurde stark zusammengeschnitten, was zwar der inneren Logik des Drehbuchs nicht immer gut tut, das Tempo des Films aber durchaus verschärft. Action-Fans können sich an sehr gut inszenierten Raumschlachten, Verfolgungsjagden und Schusswechseln erfreuen, während die Fans von Commander Riker und Counselor Troi endlich die Hochzeit ihres Lieblingspaares bejubeln dürfen -- sowie Rikers längst fällige Beförderung zum Captain. Neben den angesprochenen Löchern in der Handlung fallen jedoch auch einige andere Punkte negativ auf: So entpuppt sich Marina Sirtis in diesem Film, der die größte Berücksichtigung ihrer Rolle als Deanna Troi in einem Star-Trek-Film überhaupt aufweist, als denkbar schlecht in Form.

Mike Hillenbrand

© 1998 - 2004 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften


Handlung
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Diese Bearbeitung verändert nicht den Text auf dark-movies.de]

 

Star Trek: Nemesis ist der zehnte Star-Trek-Kinofilm. Es handelt sich um den vierten Kinofilm,

der auf der Fernsehserie

Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert basiert.

Der Film hatte ein Budget von etwa 60 Millionen Dollar,

nahm aber an den Kinokassen nur etwa 67,3 Millionen Dollar ein.[1]

 

  

Inhaltsverzeichnis
Handlung Hintergrund und Sonstiges Kritiken Auszeichnungen Quellen Weblinks Besetzung Index

 

Nach einem Anschlag im Senat von Romulus, dem Heimatplaneten der Romulaner, bei der mit Ausnahme der Verschwörerin alle Senatoren getötet wurden, ergreift Shinzon, ein Bewohner des unwirtlichen Bruderplaneten Remus, die Macht im Romulanischen Imperium.

Die Crew der Enterprise-E, die gerade auf dem Weg nach
Betazed ist, um nach der Zeremonie auf der Enterprise
die Hochzeit zwischen Troi und Riker auch dort zu feiern,
wird daraufhin in einer diplomatischen Mission nach Romulus gerufen.

Auf dem Weg dorthin ortet die Crew auf einem Planeten am Rand der neutralen Zone positronische Signale, die auf eine Lebensform, die Data ähnlich sein müsste, hindeuten. Dort finden Picard, Data und Worf schließlich Androiden-Einzelteile, die sie zusammensetzen. Dieser Android nennt sich B-4 und erweist sich als Prototyp von Data (im Englischen ergibt sich hier ein Wortspiel, da B-4 wie before ‚vorher‘ ausgesprochen wird).

Auf Romulus stellt sich schließlich heraus, dass Shinzon kein echter Remaner ist, sondern ein Klon von Jean-Luc Picard. Er war im Rahmen eines Projektes der Romulaner, in dem der Captain der Enterprise (Picard) ersetzt werden sollte, geschaffen worden; das Projekt wurde aber schließlich fallen gelassen und Shinzon zur Zwangsarbeit auf Remus „verurteilt“. Shinzon gibt vor, sein „Vorbild“ Picard näher kennenlernen und Frieden mit der Föderation schließen zu wollen.

Jedoch verfolgt er eigene Ziele und beamt Picard gegen dessen Willen auf sein Schiff; da er eigentlich Picards Körperzellen benötigt, die mit seinen logischerweise DNA - identisch sind, um zu überleben. Sein Schiff Scimitar - ein stark umgebautes und verbessertes remanisches Raumschiff und der Enterprise taktisch überlegen – ist mit einer Thalaron-Matrix ausgestattet (eine Waffe, die Thalaron-Strahlung nutzt und damit absolut tödlich für biologische Lebensformen ist), die schon den romulanischen Senat getötet hat, doch ist sie wesentlich größer und effektiver und nun in der Lage, das Leben auf einem ganzen Planeten auszulöschen.

 

Größenwahnsinnig geworden, und um sich aus den politischen Schatten seines „DNA-Spenders“ Picard zu befreien, will er das Weltall auf ewig verändern. So beabsichtigt er, die Erde mit dieser Waffe auszulöschen und die Föderation später für das romulanische Reich zu erobern.

Shinzon hat B-4 so programmiert, dass er diesen kontrollieren kann. Er dient nun – ohne es selbst zu wissen – Shinzon als Handlanger und Spion auf der Enterprise. Da LaForge dies rechtzeitig bemerkt, gelingt es Data, B-4 zu ersetzen und Picard zu retten.

Die Enterprise flieht schließlich in Richtung Föderationsgebiet, wo bereits andere Schiffe zur Verstärkung warten. In einem Nebel, der die Langstreckenkommunikation blockiert, wird sie von Shinzons Schiff angegriffen, wodurch der Warp-Antrieb außer Funktion gesetzt wird.

Es kommt zu einem Kampf, bei dem die Enterprise Unterstützung von zwei romulanischen Warbird (Norexan-Klasse) erhält, deren Kommandeure offenbar zur Opposition gegen Shinzon gehören. Shinzons Schiff ist weit überlegen. Nachdem die Warbirds ausgeschaltet, die Schilde der Enterprise nahezu außer Funktion gesetzt und die letzten Photonentorpedos verschossen worden sind, rammt die Enterprise schließlich als letzte Möglichkeit Shinzons Schiff frontal, wobei beide Schiffe schwer beschädigt werden, jedoch bleibt die Waffe der Scimitar einsatzbereit und soll nun gegen die Enterprise eingesetzt werden.

 

 

 

 

 

Captain Picard lässt sich schließlich auf Shinzons Schiff beamen, wobei die Transporter der Enterprise durch Überlastung zerstört werden. Data „springt“ daher durch den Weltraum hinüber zu Shinzons Schiff.

Es kommt auf der Scimitar zu einem Showdown zwischen Picard und Shinzon, wobei letzterer den Tod findet. Die Waffe ist aktiviert und würde in wenigen Sekunden die Enterprise zerstören. Data, der Picard inzwischen erreicht hat, schickt ihn mit einem Prototyp eines mobilen Ort-zu-Ort-Transporters zurück auf die Enterprise und opfert sich, indem er mit einem Phaser auf die Waffe feuert und somit eine Explosion auslöst, die Shinzons Schiff völlig zerstört.

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Hintergrund und Sonstiges

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  • Whoopi Goldberg wird – traditionell – nicht im Abspann erwähnt.
  • Hollywood-Regisseur Bryan Singer hat einen Kurzauftritt. Er erscheint als Sternenflottenoffizier auf der Brücke der Enterprise.
  • Wie Regisseur Stuart Baird in einem „Making of“ erzählte, sagte Brent Spiner nur unter der Bedingung zu, dass Data in diesem Film stirbt, da ihn die Rolle langweile. Da Spiner eigentlich schon in Star Trek: Der Aufstand Data letztmalig spielen wollte, entschloss man sich, sowohl Spiners Wunsch nach Datas Tod zu entsprechen als auch ein Hintertürchen für ein Comeback offen zu lassen. Dies tat man, indem man die Datentransferszene zwischen Data und B-4 einbaute und so quasi ein „Backup“ von Data machte.

Kritiken

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„Ein ohne erkennbare oder gar nachvollziehbare Begeisterung inszeniertes Science-Fiction-Abenteuer, das sich in populärphilosophischen Diskussionen über Identität verfängt. Die Attraktivität der Bilder, die Überzeugungskraft des Drehbuchs und die Leistung mancher Darsteller werden dabei sträflich vernachlässigt.“

Lexikon des Internationalen Films[2]

„Mehr als eine erweiterte TV-Episode ist dieses Space-Abenteuer leider nicht geworden.
Akzeptable Darsteller und eine wenig packende Story
können vermutlich nur die Fans halbwegs zufrieden stellen.
Einige Nebenstränge hätte man zwecks Spannungserhalt schlicht weglassen sollen.
Immerhin sind die finsteren Weltraum-Bilder gelungen.“

Prisma Online[3]

„Der 10. Star Trek Kinofilm wartet mit packender Story,
kribbelnder, düsterer Atmosphäre und erstklassigen Spezialeffekten auf ...“

FHM

„‚Star Trek: Nemesis‘ ist besser als ‚Der Aufstand‘, aber schwächer als ‚Der erste Kontakt‘.
Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie ‚Star Trek II‘ und ‚Planet des Schreckens‘ mochten.“

CINEMA Online[4]

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Auszeichnungen

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  • 2003 wurde der Film in vier Kategorien, u. a. als Bester Science-fiction-Film, für den Saturn Award nominiert, konnte jedoch keinen Preis gewinnen.
  • Ebenfalls 2003 gewann der Film einen Young Artist Award in der Kategorie Best Family Feature Film – Fantasy.

 

Quellen

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  1. STAR TREK: NEMESIS (englisch). www.boxofficemojo.com. Abgerufen am 28. Juni 2009.
  2. Kritik im Lexikon des internationalen Films
  3. Kritik bei Prisma Online
  4. Kritik bei CINEMA Online

 

Weblinks

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"Star Trek: Nemesis" - USA (Originaltitel)
mehr ....
Deutschland - Premiere : 16.01.2003, FSK : 12, USA, 116 Min., Regie : Stuart Baird,
Musik :
Jerry Goldsmith,
Drehbuch : Gene Roddenberry (television series Star Trek), John Logan (Geschichte), mehr ...
Drehorte : El Mirage Dry Lake, San Bernardino County, California, USA, mehr ....

Besetzung

Patrick Stewart ... Captain Jean-Luc Picard
Jonathan Frakes ... Commander / Captain William T. Riker
Brent Spiner ... Lt. Commander Data / B-4
LeVar Burton ... Lt. Commander Geordi La Forge
Michael Dorn ... Lt. Commander Worf
Marina Sirtis ... Counselor Deanna Troi-Riker
Gates McFadden ... Dr. Beverly Crusher
Tom Hardy ... Praetor Shinzon
Ron Perlman ... Reman Viceroy Vkruk
Shannon Cochran ... Senator Tal'aura
Dina Meyer ... Commander Donatra
Jude Ciccolella ... Commander Suran
Alan Dale ... Praetor Hiren
John Berg ... Senator
Michael Owen ... Helm Officer Branson


mehr ....

Links & Daten mit freundlicher Genehmigung von The Internet Movie Database


 

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