HORRORTHRILLER
Santa Clara wird die
Hauptstadt des Todes gennant.
Hier wollen die frisch
geschieden Lucy Emerson und ihre Söhne Sam und Michael
im Haus von Lucys Vater ein neues Leben beginnen. Auf
seinem ersten Ausflug verguckt sich Michael in die
hübsche Star, Freundin von David, dem Anführer einer
Motorradgang, die sich "Lost Boys" nennt.
Nach einer nächtlichen
Motorradjagd folgt Michael den Punks in ihr
unterirdisches Hauptquartier: die Halle eines
viktorianischen Luxuxhotels, das 1906 beim großen
Erdbeben von San Francisco in der Erde versank. Hier
bietet der weißblonde David dem gutgläubigen Michael
einen Schluck Wein an. Die Warnung Stars, er solle nicht
trinken, es sei Blut, nimmt er nicht zur Kenntnis.
Michael verändert sich,
verschläft den Tag, muß dauernd Sonnenbrillen tragen,
ist auffallend blaß. Hin- und Hergerissen zwischen Gut
und Böse fleht er seinen Bruder an, ihm zu helfen.
Der findet eine
mögliche Lösung in einem Vampir-Comic...
Regisseur Joel
Schumacher hat einen phantasievollen Vampirfilm
inszeniert, der nicht ohne "message" sein
sollte: "Lost Boys" werden in den USA die
Kinder genannt, die jährlich zu Hunderten verschwinden,
und per Foto gesucht werden und oft drogensüchtig auf
den Straßen aufgesammelt werden. Michaels Transformation
in den Vampir gleicht dem Werdegang eines
Drogenabhängigen.
Die New York
Times meinte: "Lost Boys ist sicherlich kein
zeitloser, sondern ein sehr zeitgenössischer Film, der
diabolisch und pfiffig seine Zuschauer zugleich gruseln
und amüsieren kann."
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