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Unheimliche Begegnung der dritten Art

USA 1977, 134 Min. - in der Kinofassung

Regie: Steven Spielberg

Drehbuchautor: Steven Spielberg

Kamera: Vilmos Zsigmond, John Alonzo, Laszlo Kovacs, Douglas Slocombe Unheimliche Begegnung der dritten Art
Spezialeffekte:William A. Fraker, Douglas Trumbull

Darsteller/innen: Richard Dreyfuss, François Truffaut, Teri Garr, Melinda Dillon, Bob Balaban, Cary Guffey u.a.

Unter Leitung des Franzosen Lacombe (François Truffaut) untersucht ein Forscherteam die sich häufenden Hinweise auf eine bevorstehende Landung von UFOs: In Mexiko findet man eine komplette Staffel amerikanischer Unheimliche Begegnung der dritten ArtJagdflugzeuge, die 1945 als vermißt gemeldet wurden; in Indien singen 2000 Hindus eine seltsame Hymne, die sie vom Himmel gelernt haben wollen. Zur gleichen Zeit sichtet im US-Staat Indiana der Elektrotechniker Roy Neary (Richard Dreyfuss) ein UFO; im gleichen Staat hat der kleine Barry Guiler (Cary Guffey) ein seltsames nächtliches Erlebnis und verschwindet zum Schrecken seiner Mutter Jillian (Melinda Dillon) spurlos. Jillian Guiler und Roy Neary bleibt von ihrem Erlebnis die vage Vorstellung von einem Berg, den sie anhand einer FernsehSendung als den "Devil's Tower" in Wyoming identifizieren. Von einer unerklärlichen Kraft getrieben, machen sie sich auf den Weg zu diesem Berg und erreichen ihn, obwohl er von starken Mititär-Einheiten bewacht wird. Unheimliche Begegnung der dritten ArtHier am "Devil's Tower" hat die Internationale Kommission nämlich alles für eine erste offizielle Begegnung mit den Außerirdischen vorbereitet. Und tatsächlich erscheint ein riesiges Raumschiff, dem nicht nur - ohne sichtbares Zeichen des Alterns - die Piloten der vermißten Jagdflugzeuge, sondern auch Barry entsteigen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern und Roy Neary dürfen das Raumschiff betreten, das in einer Aura von Licht verschwindet.

Regisseur Steven Spielberg nimmt für sich in Anspruch: Mein Film versucht, sich mit der UFO-Frage ernsthafter zu beschäftigen, als es die US-Regierung während der letzten drei Jahrzehnte getan hat. Aber diese Ernsthaftigkeit meint nicht etwa wissenschaftlich-technische Analysen; sie meint, daß Steven Spielberg die Menschen ernst nimmt, die UFOs gesehen haben wollen, die - vielleicht? - UFOs begegnet sind, weil sie ihnen begegnen wollten. Ein Film über Begegnungen der dritten Art (d. h. direkter Kontakt eines Menschen mit Außerirdischen) ist für Steven Spielberg auch und vor allem ein Anlaß für die Analyse der Menschen, die in den UFOs eine neue Transzendenz suchen und finden. Entsprechend gerät ihm auch etwa die Figur des Roy Neary viel präziser und lebendiger als die des Wissenschaftlers Lacombe. Aber daneben funktioniert dieser Film auch als Vertreter einer neuen Gattung von Science-Fiction, in der die Außerirdischen nicht mehr als feindliche Bedrohung, sondern als Verheißung auftreten, eine Verheißung, die von beinahe sakraten Lichteffekten und Sphärenmusik angekündigt wird. Die perfekte Tricktechnik sorgt für ein nahezu rauschhaftes Erlebnis, das sich besonders in der rund vierzigminütigen Schluß-Sequenz auf dem "Devil's Tower" zu einem eindrucksvollen optischen Höhepunkt steigert. 1980 brachte Steven Spielberg eine new edition, eine überarbeitete Fassung seines Films heraus. Er drehte einige Szenen neu, fügte bereits früher gedrehtes, aber zunächst nicht verwendetes Material in seinen Film ein und schnitt einige Sequenzen neu. U. a. taucht jetzt neben den Flugzeugen auch ein vermißtes Schiff (mitten in der Wüste) wieder auf, und man sieht Neary in einigen Szenen im Raumschiff. Steven Spielberg sagte, er habe in dieser Version seine ursprüngliche Vision deutlicher machen wollen. !! Klick-This Movie in the Internet Movie Database-Klick !!

 

 

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