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Eine verhängnisvolle Affäre
 

Eine verhängnisvolle AffäreEine verhängnisvolle Affäre Fatal attraction

USA 1987 / 115 Min. / FSK ab 16

Regie: Adrian Lyne 

Drehbuchautor: James Dearden

Kamera: Howard Atherton

Darsteller/innen: Michael Douglas, Glenn Close, Anne Archer, Ellen Hamilton Latzen

Als seine Frau Beth (Anne Archer) mit ihrer kleinen Tochter Ellen (Ellen Hamilton Latzen) für ein Wochenende verreist ist, läßt sich der New Yorker Anwalt Dan Gallagher (Michael Douglas) zu einem Seitensprung mit der attraktiven Alex Forrest (Glenn Close) hinreißen. Der Schritt vom Weg hat fatale Folgen: Alex entwickelt eine besitzergreifende Liebe, verfolgt Dan mit Telefonanrufen und teilt ihm dann mit, daß sie ein Kind von ihm erwartet.Eine verhängnisvolle Affäre

Seinen Vorschlag, ihr eine Abtreibung zu finanzieren, lehnt sie empört ab. Alle Versuche Dans, einen Schlußstrich unter die Affäre zu ziehen, sind vergeblich. Als die Familie den längst geplanten Umzug in ein Haus auf dem Land durchführt, hat Alex in kurzer Zeit die Fährte wieder aufgenommen. Bald fühlt sich Dan nicht mehr nur belästigt, sondern auch bedroht. Vergeblich bittet er die Polizei um Hilfe; schließlich bleibt ihm nichts anderes übrig, als seine Frau einzuweihen. Als Alex auch Ellen in ihren Nervenkrieg einbezieht, kommt es zu einer Auseinandersetzung, bei der Dan Alex beinahe erwürgt hätte. Jetzt ist Alex nicht mehr zu stoppen. Während nun auch die Polizei nach ihr sucht, dringt sie mit einem Messer in das Haus der Gallaghers ein. In Notwehr wird sie von Beth erschossen.

Der Film beginnt als differenzierte psychologische Studie und entwickelt sich zu einem raffinierten Thriller, in dem die Grenzen zwischen Täter und Opfer fließend werden. Zwar agiert Alex irrational und hysterisch, aber ihre Handlungsweise wird wenigstens teilweise verständlich, weil Dan bis zuletzt nicht begreift, daß er auch ihr gegenüber eine Verantwortung hat. Diese Ambivalenz ist ein interessanter Hintergrund für die bedrohliche Spannung des zweiten Teils. Am Schluß drängen sich leider aufgesetzte Effekte nach vorn, so etwa, wenn die vermeintlich schon tote Alex - wie einst Paul Meurisse in Clouzots Les diaboliques - aus der Badewanne auftaucht.

Beziehungs-Thriller,der bis zum Schluß fesselt.Nichts für zarte Gemüter !

 

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