Vernetzt - Johnny
Mnemonic
(Johnny Mnemonic)
Kanada / USA 1995, FSK 16
21. Jahrhundert: Johnny Mnemonic ist Datenkurier in einer vom Cyberspace beeinflussten Welt. Will heißen, er speichert große Datenmengen in seinem Hirn und liefert sie irgendwo wieder ab. Seine jüngste Ladung ist allerdings zu groß und wenn er sie nicht binnen 24 Stunden wieder los wird, platzt ihm der Kopf. Zudem sind einige Killer hinter den Daten her, die er in seinem Hirn gespeichert hat.
In einer weitgehend verwahrlosten Gesellschaft, die von einigen wenigen
Megakonzernen beherrscht wird, hat der Kurier es nicht gerade leicht, sein
Problem in den Griff zu kriegen. Schließlich bleibt ihm kaum eine andere
Wahl,
als Hilfe bei den Lo Teks, einer Truppe anarchistischer Underground-Hacker zu
suchen.
Darsteller/innen: Keanu
Reeves (Johnny), Dina Meyer (Jane), Ice-T (J-Bone), Takeshi
(Takahashi), Denis Akiyama (Shinji), Dolph
Lundgren (Straßenprediger),
Henry Rollins (Spider), Barbara
Sukowa (Anna K), Udo Kier (Ralfi), Tracy Tweed (Pretty),
Falxoner
Abraham (Yomamma), Don Francks (Hooky), Diego Chambers (Henson)
Regie: Robert Longo
Beteiligte: Produzenten: Don Carmody für
Alliance / Tristar Pictures
Drehbuch: William Gibson
Vorlage: Kurzgeschichte "Der mnemonische Johnny"
von William Gibson
Musik: Brad Fiedel
Kamera: Francois Protat
Ausstattung: Nilo Rodis Jamero
Schnitt: Ronald Sanders
Kostüme: Olga Dimitrov
Filmkritiken
Cinema 10/1995: Stümperhaftes Sci-fi-Abenteuer mit Keanu Reeves als Cyberheld, dessen Schädel mit brisanten Daten vollgestopft ist. Robert Longo sollte sich für seine giga-simple Regie schämen.
film-dienst 22/1995: Ein eklektischer,
passagenweise harter Thriller im Cyberspace-Ambiente mit
ungewöhnlicher Besetzung, einem Künstler-Regisseur und
beeindruckenden Special-Effects. Aus Versatzstücken des Genres
und mit eindimensionaler B-Movie-Dramaturgie versehen, aber
spannend und durch seine Mixtur schon wieder originell.
Rhein-Zeitung 11.10.1995: Gut
konstruierter Science-fiction-Film der besonderen Sorte: Regie
führte der New Yorker Konzeptkünstler Robert Longo, die Vorlage
stammt von Cyberpunk-Erfinder William Gibson.
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